Welche Bauteile hat ein Elektroroller?

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  • Ein Elektroroller ist ein tolles Stück Technik.
    Reifen
    Bei der Bereifung gibt es zunächst Unterscheide in der Ausführung, die auch Auswirkungen auf das Fahrverhalten und den Komfort haben. Die Größe der Reifen ist in der Regel zwischen 5 bis 12 Zoll (ca. 30 cm)-. Je größer und breiter ein Reifen ist, desto höher ist der Komfort gerade auf unebenen oder weichen Böden. Die Mehrheit der Elektroroller ist mit Vollgummireifen ausgestattet. Der Vorteil ist, dass diese Reifen sehr robust sind und keinen Platten bekommen. Der Nachteil ist, dass du jede Erschütterung und Vibration direkt spürst. Elektroroller mit Lufbereifung bieten dir mehr Komfort, können aber auch das Problem mit platten Reifen durch Beschädigungen bekommen. Und du musst diese immer konsequent aufpumpen. Eine Alternative und ein Mittelweg sind Luftkammerreifen. Diese haben die Robustheit von Vollgummireifen und bieten den Komfort von Luftbereifung.

    Bremsen
    Die Bremsen gehören zu den wichtigsten Bauteilen beim Elektroroller. In der Regel ist eine elektronische Bremsanlage verbaut oder auch mechanische Scheibenbremsen. Auch die Motorbremse ist gebräuchlich. Vom Gesetzgeber ist außerdem ein duales Bremssystem vorgeschrieben. Das bedeutet, es muss 2 voneinander unabhängige Bremsen geben, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

    Antrieb/Motor
    Der Motor ist beim Elektroroller meistens im Vorderrad platziert. Somit gibt es keine Übertragungsverluste, wenn das Rad angetrieben wird. Von der Leistung her sind es meist 250 bis 1000 W. In Deutschland besteht eine Beschränkung auf 500 W. Für eine zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h reichen die 350 W, die die meisten E-Scooter in Deutschland leisten. Die Reichweite bei den gängigen Motoren und Akkus reicht für max. 20 km mit einer Ladung.

    Akku
    Der Akku ist entscheidend für die Leistung eines Elektrorollers. Mit dem Akku wird der Motor angetrieben. Je stärker der Akku, um so größer ist die Leistung und Reichweite des E-Scooters. In der Regel ist der Akku im Trittbrett der Elektroroller eingebaut. Bei den meisten Modellen kann der Akku nicht gewechselt werden. Die Ladezeit der Akkus beträgt meist zwischen 2-5 Stunden. Es gibt aber auch Booster, die das in 1,5-2 Stunden besorgen. Vom Material her setzen die Akkus meistens auf Lithium-Ionen Akkutechnik, die für bis zu 50.000 km oder 1500 Aufladevorgänge ausgelegt ist. So lange hält meist kein Elektroroller.

    Batterie-Management-Systeme und Balancer
    Das BMS mit dem Balancer bei Elektrorollern sorgt dafür, dass die Lithium Ionen Batterien unabhängig von Wetter und Temperatureinflüssen arbeiten. Das mindert den Verschleiß und sichert die kontinuierliche Leistung unter allen Bedingungen.

    Ladestecker (Anschlüsse)
    Die Ladestecker mit den Ladegräten beim Elektroroller lassen sich ganz einfach zum Beispiel über Nacht in der Garage zu Hause anschließen, damit der E-Scooter am nächsten Tag wieder aufgeladen und einsatzbereit ist. Dafür reicht der normale Haushaltsstrom.

    Energierückgewinnung (Rekuperation)
    Bei dieser Technik wird die Wärme die beim Bremsvorgang erzeugt wird, wieder in den Akku eingespeist und verlängert dadurch die Reichweite und Laufzeit des Elektrorollers. Allerdings fallen diese Werte nicht so ins Gewicht, weil die Roller recht leicht sind und wenig Bremswärme entsteht. Daher setzen auch nur wenige Modelle auf diese Technik, die aufwendig ist.

    Beleuchtung
    Die Beleuchtung vorne und hinten erfolgt mittels LED Technik, die vom Akku gespeist wird. Damit ist der Roller auch nachts und bei schlechtem Wetter gut für andere Verkehrsteilnehmer zu erkennen.

    Auch "große" Roller gibt es zunehmend mit Elektroantrieb:


    Fazit
    Der Elektroroller ist für viele heute ein echtes Spaßmobil und wird in vielen Städten gerade von jungen Leuten gern genutzt. Wenn du selbst einen Elektroroller kaufen willst, solltest du vor allem auf die Wahl des optimalen Reifens achten und einen Elektroroller mit starkem Akku wählen.

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