Roller finanzieren - was ist zu beachten?

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  • Roller auf Finanzierung kaufen - geht das?
    Wenn Du für den Kauf Deines Rollers nur kurzfristig Geld brauchst, kannst Du unter Umständen auch den Dispo-Kredit Deines Girokontos in Anspruch nehmen. Allerdings solltest Du dann unbedingt genau einplanen, bis wann Du Dein Konto wieder ausgleichen kannst, denn die Zinsen bei einem Dispositionskredit können sehr hoch sein. Dementsprechend musst Du genau einkalkulieren, wie lange Dir das Geld zur Verfügung stehen muss. Die bessere Alternative zu einem Dispo-Kredit stellt allerdings die Roller-Finanzierung dar, denn sie bietet im direkten Vergleich erhebliche Vorteile, auf die wir später nochmal genau eingehen werden. Natürlich kannst Du nicht nur ein Auto oder ein Motorrad finanzieren, sondern auch einen Motorroller.

    Wie kann ich einen Roller finanzieren?
    Für eine Roller-Finanzierung stehen Dir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

    1. Finanzierung über den Händler
    Die meisten Händler bieten die Möglichkeit, direkt beim Kauf eine Ratenvereinbarung zu treffen. Vor allem bei Sonder- oder Auslaufmodellen kannst Du häufig von den günstigen Konditionen profitieren, die ein Händler anbietet, wie beispielsweise einer 0%-Finanzierung. Hier musst Du jedoch unbedingt einige Fallstricke beachten, wie etwa eine teure Versicherung, die als Voraussetzung für eine Bewilligung abgeschlossen werden muss. Die Händler-Finanzierung hat aber auch einen Nachteil: Händler arbeiten in der Regel immer nur mit einer Bank zusammen, sodass Du hierbei nicht immer das günstigste Angebot auf dem Finanzierungsmarkt angeboten bekommst. Häufig wird eine Anzahlung verlangt oder Du musst Dich an bestimmte Laufzeiten halten.

    2. Finanzierung über einen Ratenkredit bei einer beliebigen Bank
    Wenn Du mit einer Bank einen Ratenkredit vereinbarst, zahlst Du monatlich einen zuvor vereinbarten, festen Betrag in Raten zurück. Damit kaufst Du Deinen Roller auf Raten, ohne eine Anzahlung leisten zu müssen. Du kannst Deinen Roller umgehend in Bar bezahlen und unter Umständen sogar einen günstigeren Preis mit dem Händler vereinbaren. Darüber hinaus kannst Du die Darlehenshöhe und Laufzeit Deinen Bedürfnissen hervorragend anpassen. Um einen solchen Kredit bewilligt zu bekommen, musst Du bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Falls Du die Raten nicht zurückzahlen kannst und Du bei der Bank den Roller als Sicherheit angegeben hast, ist es möglich, dass die Bank die sofortige Herausgabe des Scooters fordert.

    Rollerfinanzierung mit Ratenzahlung - welche Laufzeit und Raten sind sinnvoll?
    Die Höhe der monatlichen Raten für Deine Rollerfinanzierung ist abhängig von der Kreditsumme, von den Zinsen sowie der Kreditlaufzeit. Die Raten sind über die komplette Kreditlaufzeit in jedem Monat gleich hoch. Bevor Du Deinen Roller finanzierst, musst Du den Kredit gründlich im Vorfeld planen. Überlege Dir genau, wie schnell Du wieder schuldenfrei sein willst und wie hoch die Rückzahlungssumme monatlich sein kann, damit Dir trotz der Finanzierung noch genügend Geld für Deine finanziellen Verpflichtungen übrig bleibt. Allerdings solltest Du auch bedenken, dass geringere Laufzeiten meist auch deutlich günstigere Kosten verursachen. Auch wenn die finanzielle Belastung durch eine kurze Laufzeit steigt, wirkt sich dies am Ende insgesamt sehr positiv auf die Kosten aus.

    Was sind die Vor- und Nachteile einer Rollerfinanzierung?

    Vorteile
    Die Rollerfinanzierung birgt für Dich erhebliche Vorteile. So musst Du nicht Dein Erspartes ausgeben, um einen Scooter kaufen zu können und bleibst damit für andere Zahlungsverpflichtungen liquide. Viele Händler bieten eine 0%-Finanzierung an, bei der Du dann keinerlei Zinsen leisten musst. In der Gesamtbetrachtung zeigt sich auch, dass eine Finanzierung stets eine gute und meist auch günstige Alternative zum Roller-Leasing darstellt. Denn während der Händler beim Leasing weiterhin der Eigentümer des Rollers bleibt und Du den Roller quasi nur durch die Zahlung eines monatlichen Betrags angemietet hast, geht der Scooter bei der Finanzierung direkt in Deinen Besitz über.

    Nachteile
    Die Nachteile eines Ratenkredits für einen Motorroller ergeben sich in erster Linie aus Deinen persönlichen Verhältnissen. Wenn Du über eine positive Bonität verfügst, kannst Du in der regel auch von besonders günstigen Kreditangeboten profitieren. Ist dies allerdings nicht der Fall, kann es schnell zu einer Ablehnung des Kredits kommen.

    Roller ohne Schufa finanzieren - geht das?
    In der Regel ist es nicht möglich, bei einem seriösen Anbieter einen Roller ohne Schufa oder trotz negativen Schufaeinträgen zu finanzieren. Ist Deine Bonität zu schlecht für die Bewilligung eines entsprechenden Kredits, kannst Du zunächst Dein Glück bei einer anderen Bank oder einem anderen Finanzierungspartner versuchen. Zudem kannst Du auch in Erwägung ziehen, einen Bürgen für Deine Roller-Finanzierung einzusetzen, der dann die Entscheidung für die Kreditbewilligung positiv beeinflusst. Als letztem Ausweg besteht noch die Möglichkeit, nach einer Roller-Finanzierung ohne Bonitätsprüfung zu suchen. Hierbei solltest Du allerdings sehr vorsichtig sein, denn in Europa ist eine Bonitätsprüfung immer verpflichtend. Ohne diese Sicherheit verlangen Händler in der Regel sehr hohe Zinsen.

    Fazit: Motorroller auf Raten kaufen: Das ist zu beachten
    Ein Ratenkredit stellt eine gute und praktische Lösung dar, damit Du Dir einen Roller kaufen kannst, ohne Dein Erspartes auf den Kopf hauen zu müssen. Achte bitte unbedingt darauf, dass Du im Vorfeld verschiedene Anbieter miteinander vergleichst, denn nur so kannst Du letzten Endes auch von den günstigsten Angeboten Gebrauch machen.

    Tips der besonderen Art im Video ;)

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